Aktuell

Die Halle 116 im heutigen Sheridan-Park steht für verschiedene Schichten der Augsburger Stadtgeschichte:

Erbaut wurde sie als Teil einer umfangreichen NS-Kasernenanlage 1935, die für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung des NS-Regimes steht. !944/45 wurde in der Halle dann ein KZ-Außenlager für Häftlinge eingerichtet, die vor allem für die Messerschmitt-Werke in Haunstetten Zwangsarbeit leisten mussten.  1945 übernahm dann die US-Army das Kasernengelände bis zu ihrem Abzug im Jahr 1998. lm Rahmen des Konversionsprozesses von der Kaserne zum Wohn- bzw. Gewerbegebiet wurde erreicht, dass Halle 116 als Erinnerungs- und (Ge-)Denkort erhalten bleibt.

Die aktuellsten Informationen finden sich derzeit unter http://www.augsburg.de/kultur/erinnerungskultur/halle-116/, hier vor allem der Stadtratsbeschluss vom Nov. 2016 sowie das Nutzungskonzept von Prof. Gassert als Grundlage der weiteren Diskussionen.